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Donnerstag, 10. Juli 2014

Salat mit Belugalinsen und Süßkartoffelpommes


Als großer Süßkartoffelfan konnte ich diese Woche nicht widerstehen und musste im Bioladen, der gerade Süßkartoffeln im Angebot hatte, mal wieder zuschlagen. Auf der Suche nach einem schnellen Rezept bin ich auf chefkoch.de auf diese einfache, leichte und leckere Kombination gestoßen, die ich natürlich sofort für euch abgewandelt und veganisiert habe. Super für ein schnelles Mittagessen an einem verregneten Sommertag!

Ach so, bevor ich’s vergesse: Die Süßkartoffelpommes eignen sich übrigens auch wunderbar als Nervennahrung fürs WM-Finale! Alternativ kann ich euch meine Süßkartoffelchips wärmstens empfehlen (Rezept siehe hier)....

Für 2 Süßkartoffel- und/oder Fußballfans: 


600 g Süßkartoffeln
200 g Beluga Linsen (alternativ Berglinsen)
(Brat-)Olivenöl
300 g roter Bataviasalat oder Feldsalat
100 g Sojajoghurt (von Sojade oder Provamel – bitte nicht den von Alpro Soja nehmen, der ist zu süß!)
Weißweinessig
Dijonsenf
Zitronensaft
Agavensirup
Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß, Cayennepfeffer
Optional: Tomatenketchup und/oder Avocadodip (1 reife Avocado mit der Gabel zermantschen und mit ein bißchen Olivenöl und mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Chiliflocken verrühren)

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die Linsen in der doppelten Menge Wasser 25-30 Minuten bißfest garen, kurz vor Ende der Kochzeit salzen und dann abtropfen lassen.

Die Süßkartoffeln schälen und achteln und mit 1-2 EL Brat-Olivenöl, Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und Paprikapulver vermischen (am Besten alles in eine Schüssel mit Deckel geben, Deckel drauf und ordentlich schütteln). Auf einem Backblech mit Backpapier verteilen und ca. 30 Minuten auf mittlerer Schiene im Ofen backen. Nach der Hälfte der Backzeit einmal wenden (die Pommes – nicht das Backblech! ;-)). 


Den Salat waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Den Joghurt mit 1 TL Senf, 1 TL Weißweinessig, 1 Spritzer Zitronensaft, 1 Spritzer Agavensirup verrühren, kräftig salzen und pfeffern und mit den abgetropften Linsen vermischen.

Das Linsen-Joghurt-Gemisch unter den Salat mengen und mit den Süßkartoffelpommes anrichten. Wer will, macht sich noch einen Klacks Tomatenketchup oder Avocadodip zu den Pommes mit auf den Teller drauf.


Dienstag, 29. April 2014

Tortilla Schichtsalat – Mexiko goes vegan!

Caramba - ist der lecker!
 
Schon lange hatte ich eine vegane Version meines früheren Lieblingssalats geplant und hatte bereits unzählige Male für diesen Zweck riesige Tüten Tortilla-Chips gekauft – die ich dann aber meistens einfach so – ohne Salat – aufgefressen habe. Um nicht irgendwann dem Vorwurf ausgesetzt zu sein, die Chips ja gar nicht immer für den geplanten Salat, sondern in erster Linie für abendliche Fressattacken zu kaufen, musste ich dann irgendwann mal Butter bei die Fische tun..äh, Verzeihung...Alsan-Margarine bei die Tofusticks mit Nigiri-Algen tun (puh, manchmal kann so ein 100 % veganes Leben auch sprachlich ganz schön anstrengend sein!) und mich ans Werk machen.

Heute war es deshalb endlich soweit: Inspiriert von diversen Rezepten für nicht-vegane Tortilla-Schichtsalate, die ich wild kombiniert und abgeändert habe, hier nun meine vegane Version dieses Party-Klassikers. Tadaaa! Und was soll ich sagen: Der Salat hat mich einfach aus den Socken gehauen, so UNGLAUBLICH lecker schmeckt er! Der absolute Hammer für jede Party! Die anderen Gäste werden sich sofort in euch verlieben, überzeugte Fleischesser werden weinend auf die Knie sinken und auf der Stelle Veganer werden und alle Männer werden euch ausnahmslos Heiratsanträge machen. Versprochen!



Und so geht’s:

Für eine große Schüssel:

1 Eisbergsalat
5 mittelgroße Tomaten
1 Dose Fuego Salsa mild von Kattus (oder 1 Flasche Texicana Salsa von Maggi)
2 Packungen (insgesamt 360 g) Sojahackfleisch von Provamel (bei Denns/Alnatura)
-> Alternativ könnt ihr das Sojahack auch aus Sojagranulat selbst herstellen (wie z.B. hier beschrieben) Aber das fertige Sojahack von Provamel passt besonders gut zu diesem Salat, finde ich!
1 kleine rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Bratolivenöl
2 Essreife Avocados
Saft einer halben Limette
1 Dose (400g) Kidneybohnen (Abtropfgewicht 240 g)
1 Dose (300g) Mais (Abtropfgewicht 285 g)
Veganer Schmand aus 500 g Sojajoghurt (siehe Beschreibung unten) - der Schmand von Soyananda (bei Denns/Alnatura) geht bestimmt aber auch.
1 Handvoll frischer Koreander
2 kleine Frühlingszwiebeln
ca. 150 g veganer Käse, am Besten den von Wilmersburger (gibts z.B. im tegut)
1 Tüte Tortilla Chips natur mit Salz (z.B. „Fuego“ von Kattus)
Zitronensaft, Chiliflocken, Oregano, gemahlener Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer

Wenn ihr keinen fertigen veganen Schmand verwenden wollt, müsst ihr zunächst den Schmand vorbereiten, am Besten 1/2 Tag vorher. Der Schmand wird im Prinzip genauso wie der vegane Frischkäse (Anleitung siehe hier) durch Abtropfenlassen hergestellt, die Konsistenz sollte beim Schmand aber etwas cremiger als beim Frischkäse sein. Wenn die abgetropfte Masse zu fest geworden sein sollte, rührt ihr deshalb einfach nochmal etwas frischen Sojajoghurt rein. Wichtig: Auf keinen Fall für die Schmandherstellung den Sojajoghurt von Alpro Soja nehmen – dieser ist zu süß und daher ungeeignet! Am Besten eignet sich für herzhafte Gerichte der Sojajoghurt von Sojade. Provamel ist aber auch noch ganz OK.


Für den Salat zunächst die Zwiebeln und den Knoblauch schälen, fein würfeln bzw. hacken und in 3 EL Olivenöl andünsten. Das Sojahack hinzufügen und ca. 3-5 Minuten anbraten und mit Chiliflocken, Oregano, Salz und Pfeffer würzen. Beiseite stellen und abkühlen lassen. 

Verblüffend echt - Sojahack von Provamel
Vom Eisbergsalat die äußeren Blätter und den Strunk entfernen (am Besten nicht mehr waschen, da der Salat sonst zu wässrig wird) und in kleine Stücke/Streifen schneiden.

Die Tomaten würfeln, die Bohnen kurz abspülen und abtropfen lassen und den Mais ebenfalls abtropfen lassen.

Die Avocados entkernen, aus der Schale holen, fein würfeln und mit dem Limettensaft und etwas Salz vermischen.

Den Koreander waschen, ausschütteln und fein hacken. Die Frühlingszwiebel ebenfalls einschließlich des grünen Teils fein hacken. Koreander und Frühlingzwiebel mit dem Schmand verrühren und mit Zitronensaft, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Zutaten nun wie folgt in einer Schüssel schichten (am Schönsten sieht’s natürlich in einer Glasschüssel aus): Eisbergsalat, Tomaten, Salsa, Sojahack, Kidneybohnen, Mais, Avocados. Am Ende den Schmand auf dem Salat verteilen und mit dem geriebenen/ fein gewürfelten veganen Käse bestreuen.

Die Tortilla-Chips erst kurz vor dem Servieren mit den Händen leicht zerbröseln und den Salat damit bestreuen. 



 

 

Manche lassen den Salat vorher noch durchziehen - ich finde aber, das braucht man nicht unbedingt – ich habe ihn nach 15 Minuten gegessen und er war grandios. Wenn überhaupt, dann reicht die Fahrtzeit zur Party also allemal, würde ich sagen.

Lasst es euch gut schmecken! :)




Sonntag, 13. Oktober 2013

Rote-Bete-Salat mit Veggie Belle-„Käse“


Ein Freund (interessanterweise weder Veganer noch Vegetarier) schwärmte mir neulich vom leckeren veganen „Veggie Belle Barbecue Red“-Käse vor, den man auch in der Pfanne braten oder sogar grillen könne und der dann an Irgendetwas zwischen Halloumi und Schafskäse erinnere. Diesen veganen Käse hatte ich selbst in der Tat schon oft beim Denns Biomarkt in Mainz gesehen, ihn aber dann aus irgendwelchen Gründen rein anhand der Optik – offensichtlich unberechtigt – unter der Kategorie „Schon-wieder-so-ein-zweifelhaftes-Käseimitat“ abgetan und links liegen gelassen.


Nun holte ich mir natürlich gleich nach unserem Gespräch eine Packung, wusste aber dann jedoch erst nicht so recht, was ich Spektakuläres damit anfagen könnte, außer ihn langweilig in den Salat zu schnippeln. Da fiel mein Blick auf die Rote-Bete-Knollen (jaja, auch wenn ich euch nerve: Mein neues Lieblingsgemüse usw!), die in meiner Bio-Gemüsekiste darauf warteten, aufgegessen zu werden, und schon fügte sich eins zum anderen....

Und ich muss besagtem Freund absolut Recht geben: Angebraten ist dieser Käse wirklich der Hammer! Ich habe dann auch direkt den den Vergleich mit meinem bisherigen Lieblings“käse“ „Tofu Rosso“ gemacht, muss jedoch zugeben, dass der Veggie Belle angebraten dem Tofu Rosso geschmacklich etwas voraus ist. Ich kann mir außerdem auch vorstellen, dass er sich im Sommer auf dem Grill gut macht.

In diesem Rezept harmoniert er außerdem ganz wunderbar mit dem leicht erdigen und süßlichen Geschmack der Roten Bete. Probiert’s mal selbst aus!

Für vier Personen:

750 g frische Rote Bete
1 Packung „Veggie Belle“
Brat-Olivenöl
Etwas getrockneter Thymian
1 handvoll Sprossen (z.B. "Bunter Salatmix")
2 TL Pinienkerne
Evtl. frischer Rucola

Für das Dressing:
2 EL Olivenöl
1 EL Himbeeressig
Saft einer ½ Zitrone
1 TL Dijonsenf
1 TL Agavensirup
Salz, Pfeffer

 

Lecker Sprossen aus der Gemüsekiste
Die Rote Bete ca. 40 Minuten gar kochen, schälen und würfeln. Den Veggie-Belle-Käse ebenfalls würfeln und in 1 EL Brat-Olivenöl von allen Seiten leicht knusprig anbraten. Die Zutaten für das Dressing miteinander verrühren.

Angebraten ein Genuss: Veggie Belle
Rote-Bete, Käsewürfel, Thymian, Sprossen, Pinienkerne und Dressing miteinander vermischen und mindestens 30 Minuten durchziehen lassen. Bei Bedarf nochmal nachwürzen und mit Rucola und noch ein paar Sprossen garniert servieren.


...geht auch ohne Rucola!


 

Samstag, 21. September 2013

Kaiserlicher Rettich-Käse-Salat


Als Veganer/in bekommt man/frau öfters gerne mal den entsetzten Aufschrei „Waaas? Auch kein Kääääse mehr? Das könnte ich ja NIE drauf verzichten!“ zu hören.

Nun, erstaunlicherweise ist es aber tatsächlich so, dass die Erinnerung an Käse ziemlich schnell verblasst, insbesondere da die meisten Menschen, die sich für die vegane Ernährungsweise entscheiden, so sehr mit der Entdeckung der ganzen neuen Geschmäcker und Genüsse (siehe der nur kleine (!) Einblick hier auf vegan-o-mania) beschäftigt sind, dass die Geschmacksknospen nur noch wenig Zeit und Gelegenheit haben, angegammelten oder sogar mit Schimmelpilz versetzten Produkten aus Muttermilch für Kuhbabies hinterherzutrauern. Aber auch für diejenigen, die über ein hartnäckigeres Erinnerungsvermögen verfügen, gibt es eine Lösung: Veganer Käse!

Hier hat die Produktentwicklung in den letzten zwei Jahren rasante Fortschritte gemacht. Ein Meilenstein in der veganen Käseproduktion ist dabei zweifelsohne der legendäre „Wilmersburger Scheibenkäse“ oder der „Jeezini Santi“ Scheibenkäse, die beide vom Aussehen, der Konsistenz und dem Geschmack her einem milden Gouda oder Butterkäse verblüffend nahe kommen. So müssen auch ehemalige Käsefans beim Frühstück nicht auf das geliebte Käsebrot bzw. –brötchen verzichten. Meine Lieblingssorte ist im Moment der „Wilmersburger Cheddar Style“, der noch einen Ticken würziger ist als die klassische Variante.  



Links der Wilmersburger Cheddar-Style, rechts der Veggie-Aufschnitt von Aldi (Süd)


Von der Firma Wilmersburger (und anderen) gibt es sogar einen geriebenen Pizzakäse, den man auf seine vegane Pizza streuen kann und der dann ähnlich wie „normaler“ Pizzakäse schmilzt - obwohl ich persönlich für diese Zwecke nach wie vor lieber den guten alten selbstgemachten Hefeschmelz verwende (Rezept siehe hier).

Abgesehen von Käsebrot und Pizza kann man mit veganem Käse aber auch noch andere leckere Sachen zaubern – z.B. diesen würzigen Rettich-Käse-Salat mit süßem Senf – passend zur Oktoberfestsaison!

Den schönen rot-lila Rettich (links unten im Bild) habe ich von meinem netten Schrebergartennachbarn geschenkt bekommen – aber ich denke, hier kann man auch jede andere Sorte nehmen. Der Salat schmeckt am Besten, wenn er ein bißchen durchgezogen hat und eignet sich wunderbar für’s herbstliche Picknick oder für die kleine Pause beim Unkräutjäten im Garten. ;-)



Bunte Ernte in der 47
Und so geht’s: 

Für 2 bis 3 Personen:

150 g Rettich
120 g (5 Scheiben) Wilmersburger Scheibenkäse „Cheddar Style“ (gibt’s in Mainz beim tegut am Südbahnhof oder hier)
125 g Veganer Vurstaufschnitt, z.B. „Veggie Aufschnitt“ von Aldi (ansonsten geht aber auch Räuchertofu).

Für das Dressing:
1 rote Zwiebel
2 EL Himbeeressig
2 TL süßer Senf
4 EL Öl (neutral)
2 EL Wasser
Salz, Pfeffer

Den Rettich waschen, schälen und zu dünnen Scheiben hobeln. Den Käse und den Aufschnitt in schmale Streifen schneiden. Die Zwiebel in feine Scheiben schneiden.
Alle Zutaten für das Dressing miteinander verrühren und zusammen mit Rettich, Käse, Aufschnitt und Zwiebel in einer Schüssel gut vermischen. Mindestens 30 Minuten ziehen lassen und mit Vollkorn- oder Graubrot genießen. Dazu passt ein kühles Bierchen....
Auch von Pelznasen heiß geliebt: Veganer Käse und veganer Aufschnitt

Montag, 29. Juli 2013

Spitzkohl-Kartoffelsalat



Eine frische und knackige Salat-Alternative für’s Grill- oder Partybuffet... Im unwahrscheinlichen Fall, dass etwas übrig bleiben sollte, schmeckt der Salat am nächsten Tag darüber hinaus auch noch sehr gut und büßt nichts von seiner Frische ein.

Übrigens ist der Geschmack von Spitzkohl nicht nur feiner als der anderer Weißkohlsorten, er ist auch viel besser verträglich und weniger blähend als andere Kohlsorten. Und bei nur 20 Kilokalorien auf 100 Gramm kann man sich hier ohne Reue „emool rischdisch eener rinnfuddere“, wie die Meenzer sagen. Und wer es noch kalorienärmer haben möchte, lässt die Kartoffeln einfach weg...

Für eine große Schüssel:

300 g Kartoffeln
600 g Spitzkohl
1 rote Zwiebel
6 EL Weinessig
Salz, Pfeffer
ca. 1 gestr. TL Zucker
6 EL Sonnenblumen – oder Rapsöl
Optional: 3 EL vegane Mayonnaise (Rezept siehe hier)

Kartoffeln waschen und in kochendem Salzwasser ca. 20 Minuten garen. Spitzkohl putzen, vierteln, den Strunk entfernen und quer in feine Streifen schneiden. Die Kohlstreifen waschen und gut abtropfen lassen. Zwiebeln schälen und würfeln, mit dem Essig kurz aufkochen und mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Öl zufügen und das Dressing sofort über die Kohlstreifen geben und mit den Händen vermischen.


Kartoffeln pellen (bei Frühkartoffeln kann man die Schale auch einfach dranlassen), in Scheiben oder Stücke schneiden, mit dem Kohl vermischen und den Salat dann mindestens 1/2 Stunde ziehen lassen. Vor dem Servieren nochmals kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer es noch etwas gehaltvoller mag, kann auch noch 3 EL vegane Mayonnaise mit unterrühren.

Samstag, 20. Juli 2013

Powerfood: Rote-Bete-Salat mit Minze und Sonnenblumenkernen



Neulich hatte ich ja schon über meine neu entdeckte Leidenschaft für Rote Bete berichtet und, wie es der Zufall will, beglückte mich meine Gemüsekiste diese Woche dann gleich mit taufrischen, neu geernteten Rote Bete-Knollen. "Viel zu Schade zum Kochen", dachte ich - also werden die Dinger jetzt eben einfach roh gegessen.... eine kurze Recherche bestätigte mich in diesem Vorhaben, denn Rote Bete ist eine wahrhafte Eisen- und Folsäure-Bombe, insbesondere in Rohform. Also, falls euch mal wieder ein Fleischesser mit der Wo-bekommst-du-denn-dann-dein-Eisen-her-Frage langweilen sollte, vergesst nicht, Rote Bete in eure laaaange Aufzählung der pflanzlichen Eisenlieferanten mit aufzunehmen!

Für 1-2 Personen:


200 g frische Rote Bete
1 mittelgroßer Apfel
2 EL Sonnenblumenkerne
6-8 frische Minzblättchen

1/2 Knoblauchzehe
3 EL Olivenöl
2 EL Balsamicoessing

1 TL Zitronensaft
1 TL Dijonsenf
1/2 TL Agavendicksaft
Salz, Pfeffer, Chiliflocken

Die Sonnenblumenkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Öl leicht anrösten.

Rote Bete waschen, schälen und raspeln. Achtung, die rote Bete färbt Hände, Klamotten etc. stark ein, deshalb am Besten Küchenhandschuhe und eine Schürze anziehen! Apfel ebenfalls raspeln und zusammen mit den fein gehackten Minzblättchen mit der Roten Bete vermischen.

Die Knoblauchzehe schälen, mit der Messerseite platt drücken, fein hacken und mit den restlichen Zutaten verrühren. Dressing über den Salat geben, ggfs. nachwürzen und ca. 10 Minuten ziehen lassen. Mit den Sonnenblumenkernen bestreuen und servieren.


So schön ihr auch seid - gleich ess ich euch!



 

Freitag, 4. Januar 2013

Couscous-Salat!


Ein schneller und leckerer Salat, gut fürs Partybuffet oder für (idealerweise vegane) Grillfeste.




Für eine große Schüssel brauchst du:

1 Bund glatte Petersilie (riesige Büschel gibts bei den türkischen Gemüsehändlern z.B. im Bleichenviertel in Mainz für 80 cent) 
1 Bund frische Minze (Bezugsquelle siehe oben)
8 Cherry-Rispentomaten
½ Bio-Gurke 
Saft von 1 Zitrone  
6  EL Olivenöl
1 EL Alsan-Margarine (gibt’s in Mainz bei Rewe, Real, tegut, Edeka, Alnatura, Denns)
250 g Couscous
2 TL Kreuzkümmel gemahlen
½ rote Chilischote
Salz, Pfeffer
250 ml Wasser mit etwas Salz und 1 EL Öl zum kochen bringen, Couscous einrühren, 2-3 Minuten quellen lassen, Alsan unterrühen und abkühlen lassen. Die Petersilie und die Minze waschen und ausschütteln, Blätter von den Stielen zupfen und fein hacken. Die Gurke schälen und zusammen mit den Tomaten und der Chilischote fein würfeln. Alle Zutaten in eine große Schüssel geben und sorgfältig vermischen. Fertig!




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