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Donnerstag, 17. Oktober 2013

Tomaten-Kokos-Suppe


Nein, das ist NICHT Kürbissuppe die 1000ste – das hier ist zur Abwechslung mal eine Tomatensuppe aus kleinen gelben Eiertomaten und mit Kokosmilch! Macht schön warm und ist superschnell gemacht.

Für 5-6 Personen:

1 Kg gelbe Eiertomaten (geht aber natürlich auch mit allen anderen Tomatensorten)
2-3 cm frischer Ingwer
2 EL neutrales Öl
2 TL vegane rote Currypaste
1 EL Gemüsebrühepulver
1 Dose Kokosmilch (ca. 400 ml)
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
1 TL Tomatenmark
Salz, Pfeffer, Zitronensaft
frischer Koriander

Die Tomaten waschen und würfeln. Den Ingwer schälen, fein hacken und im heißen Öl zusammen mit der Currypaste kurz andünsten. Tomatenwürfel, Gemüsebrühepulver, Kokosmilch, Tomatenmark und Kreuzkümmel hinzufügen und alles ca. 10 Minuten köcheln lassen. Anschließend mit dem Pürierstab fein pürieren.

Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und mit frischen Korianderblättchen garnieren.

Lufballons, Eier oder Tomaten? Für diese Eier mussten auf jeden Fall keine Hühner leiden...

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Zucchinisuppe mit Räuchertofu-Mandelmuscreme-Topping


Unspektakulär - aber immer wieder lecker!

Auch wenn die Zucchini-Schwemme im Garten langsam am Abebben ist, so erscheint dennoch hier und da immer noch der eine oder andere Zucchini-Oschi, der verarbeitet werden will. Um dem reichen Segen an Kürbisgewächsen Herr bzw. Herrin zu werden, mache ich gerne diese leckere Suppe, in der man schnell die ganzen riesigen Zucchiniprügel versenken kann und die sich auch gut einfrieren lässt - damit man auch noch an dunklen Winterabenden von sonnengelben Zucchiniblüten und Vogelgezwitscher träumen kann.....

Für 4 Personen:

650 g Zucchini
150 g Kartoffeln
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
600 ml Gemüsebrühe
40 g Räuchertofu
Brat-Olivenöl
1 EL Mandelmus
2 EL Wasser
Salz, Pfeffer, Zitronensaft

Die Kartoffeln schälen und würfeln. Die Zwiebel würfeln, die Knoblauchzehe plattdrücken und fein hacken und beides in 2 EL heißem Olivenöl in einem Topf glasig andünsten lasen. Kartoffeln kurz mitdünsten und dann alles mit der Gemüsebrühe aufgießen und 10 Minuten leicht köcheln lassen.

Die Zucchini putzen und grob würfeln. Ca. 50 g beiseite stellen und klein würfeln. Die restlichen Zucchini zu den Kartoffeln geben und alles zusammen 5 Minuten kochen lassen. 


Den Räuchertofu ebenfalls fein würfeln und zusammen mit den beiseite gestellen Zucchiniwürfeln mit 1 EL Olivenöl in der Pfanne von allen Seiten knusprig anbraten. Das Mandelmus in einem kleinen Topf mit eine Schneebesen mit dem Wasser verrühren und kurz erhitzen, so dass sich eine geschmeidige Creme bildet.

Die Suppe fein pürieren und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Die Suppe mit den Zucchini-Räuchertofu-Würfeln bestreuen und mit der Mandelmuscreme servieren. 

Montag, 7. Oktober 2013

Steinpilzsuppe - der Herbst ist da!

Einfach, edel und lecker!

Steinpilze habe ich die meiste Zeit meines Lebens bisher immer nur auf dem Mainzer Wochenmarkt aus der Ferne bewundert, wegen des hohen Preises (aktuell im Internet bis zu 59,- EUR (!) pro Kilo) habe ich mich jedoch nie überwinden können, welche zu kaufen. Selber welche sammeln zu gehen kam mir nie in den Sinn – dafür hatte ich schon zu viele Reportagen gesehen und Geschichten von Ärzten gehört, in denen es um (oft gescheiterte) Lebertransplantationen von Hobby-Waldpilzsammlern ging, die nach 20 Jahren Pilzsammelerfahrung dann doch mal den falschen Pilz ins Körbchen gelegt hatten.

Dieses Jahr nun scheint der Bann gebrochen – nachdem ich letzte Woche beim Wandern selbst schon über Steinpilze gestolpert war, habe ich nun auch noch einen riiiesigen Korb mit tollen Pilzen von einem netten Nachbarn geschenkt bekommen – der Wahnsinn!



Hier schlummert ein kleines Vermögen....
Todesmutig habe ich mich deshalb an die Zubereitung gewagt und dieses fantastische klassische Süppchen gezaubert und sogar schadlos genossen. Sehr, sehr fein, sag ich euch!

Für einen Pott Steinpilzsuppe (für 5- 6 Personen) braucht ihr:

Eine(n) Freund(in), der/die sich gut mit Pilzen auskennt und euch in den Wald mit nimmt (wahlweise einen netten Nachbarn, der euch einfach welche schenkt)
500 g frische Steinpilze
200 g Kartoffeln
2 rote Zwiebeln
Brat-Olivenöl
300 ml Weißwein (bitte zur Feier des Tages den teuren Riesling rausholen – ihr kocht hier schließlich mit Pilzen für knapp 30 EUR!)
500 ml Gemüsebrühe
200 ml Sojasahne (am Besten von Natumi -> gibt’s in Mainz im Alnatura)
Pfeffer, Salz, Oregano (getrocknet)

Die Pilze putzen und in kleine Stückchen schneiden. Die Kartoffeln und die Zwiebeln schälen und fein würfeln. In einem großen Topf 4 EL Olivenöl erhitzen und die Kartoffeln und die Zwiebeln darin ca. 4 Minuten andünsten. Dann 2/3 der Pilze dazu geben und nochmals ca. 5 Minuten mit anbraten. Mit dem Weißwein ablöschen und eine Weile einkochen lassen.



Die Gemüsebrühe und 1 TL Oregano hinzugeben und 10 Minuten offen köcheln lassen. Anschließend die Sojasahne hinzugeben und alles mit dem Pürierstab pürieren. Falls die Suppe zu breiig werden sollte, einfach noch ein bißchen Wasser hinzugeben. Nochmals kurz erhitzen und mit Pfeffer und Salz kräftig abschmecken.

Die restlichen Pilze in einer Pfanne mit 2 EL Olivenöl kräftig anbraten. Die Suppe mit den angebratenen Pilzen und mit ein paar Blättchen Oregano garnieren. 


Falls das Mandelmus mal wieder ausverkauft sein sollte oder man/frau nicht schon wieder ein Mandelmusglas für 7,50 EUR in den Topf hauen möchten, empfehle ich zum Kochen als preiswerte Alternative die Sojasahne von Natumi...

Donnerstag, 23. Mai 2013

Kartoffelgulasch mit Austernpilzen


Schon öfter bin ich im Alnatura um die wulstigen Austernpilzgebilde mit teilweise beeindruckenden Formen und Ausmaßen herumgeschlichen. Abgesehen davon, dass der Name  - insbesondere für eine Veganerin -  nicht gerade besonders einladend klingt (wer – außer den Franzosen - isst schon gerne Austern? *schüttel*), war ich bisher aus mir unbekannten Gründen außerdem irgendwie immer davon ausgegangen, dass es sich hierbei um Flugware aus dem fernen Osten handelte, die dort unter zweifelhaften Bedingungen von ausgebeuteten chinesischen ArbeiterInnen angebaut wird.

Beim letzten Einkauf zückte ich dann endlich mal mein Smartphone und erfuhr überrascht, dass der Austernpilz zur Familie der Seitlinge gehört, in Deutschland, Frankreich und Italien kultiviert wird und daher auch das ganze Jahr Saison hat
(siehe hier). Auf dem Schildchen im Gemüseregal stand dann auch tatsächlich „Deutschland – demeter“. Na also, dann mal rein in den Einkaufswagen damit!




Aufgrund seiner relativ festen Konsistenz kann der Austernseitling, wie auch der Kräuterseitling, als Fleischersatz verwendet werden (deshalb auch der alternative Name „Kalbfleischpilz“). Man kann ihn deshalb toll anbraten, wie ein Schnitzel panieren, etc. Hier habe ich ihn als „Fleischeinlage“ für ein Gulasch verwendet.

Selbstverständlich kann man das (unverschämt leckere) Gulasch auch einfach ohne Austernpilze machen!

Für 4 Personen:
800 g Kartoffeln
2 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
1 grüne
Paprikaschote
1 rote Paprikaschote
300 g Austernpilze
3 EL Öl
2 EL Paprikapulver
2 EL Tomatenmark
1 EL Mehl
3 EL Roter Balsalmicoessig
ca. 700 ml Gemüsebrühe
1 EL
Majoran
1 EL Kümmel
1 Lorbeerblatt
Chilipulver,
Salz, Pfeffer
frische Petersilie zum Garnieren


Die Kartoffeln schälen und in etwas größere Würfel schneiden. Die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Die Knoblauchzehen ebenfalls schälen und halbieren. Die beiden Paprikaschoten waschen, die Kerngehäuse entfernen und in Würfel schneiden. Die Austernpilze putzen und in mittelgroße Stücke schneiden.




Das Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin anbraten bis sie anfangen, braun zu werden. Dann die Kartoffeln  dazugeben und ebenfalls anbräunen. Das Paprikapulver und das Tomatenmark dazugeben und alles nochmals kurz anrösten. Dann das Mehl unterrühren und alles mit dem Balsmicoessig ablöschen. Mit der Gemüsebrühe aufgießen, die Knoblauchstücke dazugeben und mit Majoran, dem Lorbeerblatt, Kümmel, Chilipulver (ca. 1 Messerspitze), Salz und Pfeffer würzen und ca. 10 Minuten köcheln lassen.
Anschließend die Paprikastücke und die Austernpilze hinzufügen und alles nochmals weitere 15 Minuten köcheln lassen. Gegebenenfalls nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit frischer Petersilie bestreut servieren. Dazu passt Baguette und veganer Rotwein.

Mittwoch, 20. Februar 2013

Veganer Borschtsch - original mit Rindvleisch und Sauerrahm

 

Dieses Rezept erinnert mich immer an meine Kindheit: Zu besonderen Anlässen, nämlich immer nur dann, wenn wir Besuch bekamen, hat meine finnische Mama als Vorspeise Borschtsch gekocht - und auch nur dann wurden die wertvollen blauen „Valencia“-Teller von Arabia Finland aus der Vitrine geholt. Da ich als Kind Rote Beete leider ganz schrecklich fand, hat mich damals wenigstens das hübsche blaue Muster der Teller über den ersten Gang gerettet. Heute habe ich mich zumindest mit einigen wenigen Rote-Beete-Gerichten angefreundet und esse sie sogar, wenn sie mir nicht auf Arabia-Valencia-Tellern serviert werden. Dieses hier ist eines davon (hier serviert auf den guten alten Goldrandtellern meiner deutschen Oma).


 
 
Das Rindvleisch kann man natürlich auch weglassen – da es jedoch zum klassischen Borschtsch dazugehört und in dieser Variante auch verblüffend echt rüberkommt, habe ich es als kleinen Gag noch mit eingebaut.

Also, holt die guten Teller aus der Vitrine und legt los!

Für 4-5 Personen braucht ihr:

2 rote Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
3 EL Öl
2 Möhren (200g)
500 g Kartoffeln
500 g rote Beete (ich habe der Einfachheit halber die vakuumverpackte, vorgekochte Variante genommen)
400 g Sauerkraut
1 Lorbeerblatt
10 Pfefferkörner
1 Tomate
1-2 EL Tomatenmark
1 Liter Gemüsebrühe
1 EL Aceto Balsamico
Salz, Pfeffer

50 g Soja-Rinderfilets von Vantastic Foods (
hier erhältlich)
Sojasauce
1 EL Olivenöl

Vegane Sour Cream (z.B. von Soyananda - erhältlich im Denn's Biomarkt in Mainz - siehe Foto unten). Alternativ: Sojajoghurt (am Besten von Sojade – gibt’s z.B. im Alnatura in Mainz) und veganer Frischkäse (z.B. von Tofutti (gibt’s
hier oder im Veganz in Frankfurt) oder von Heirler (siehe hier) oder Vegourmet Jeezy (siehe hier). Ansonsten kann man zur Not auch einfach nur Sojajoghurt nehmen. 

Die Rinderfilets mit einem Schuss Sojasauce in der Gemüsebrühe 15 Minuten kochen, aus der Brühe fischen und beiseite stellen. Währenddessen die Kartoffeln, die Karotten und die Zwiebeln fein würfeln und die Knoblauchzehe hacken. Die Rote Beete in feine Stifte schneiden oder raspeln.

 
Zwiebelwürfel und Knoblauch im Öl andünsten. Tomate mit kochendem Wasser kurz überbrühen, die Schale abpellen, würfeln und zusammen mit dem Tomatenmark zu den Zwiebeln geben und kurz mitdünsten. Das Ganze mit der Brühe aufgießen, Kartoffeln, Karotten, Lorbeer und Pfefferkörner hineingeben und 10 Minuten köcheln lassen. Anschließend Rote Bete und Sauerkraut hinzufügen und noch weitere 10 Minuten köcheln lassen.

Den Sojajoghurt mit 1-2 EL Frischkäse verrühren. Die Rinderfilets ausdrücken, leicht salzen und pfeffern und mit einem Schuss Sojasauce und 1 EL Olivenöl vermischen. Bis die restliche Suppe fertig ist, auf einem Backblech im Backofen bei ca. 160 Grad Umluft warm halten.

Die Suppe mit Salz und Pfeffer und ca. 1 EL Aceto Balsamico abschmecken. Die Rinderfilets in kleine Stücke schneiden und auf dem Teller auf der Suppe anrichten. Das Ganze zum Schluss mit einem Klacks Sauerrahm krönen.

Schmeckt aufgewärmt am nächsten Tag noch besser!


Montag, 11. Februar 2013

Linseneintopf mit Süßkartoffeln


Ich hatte euch ja schon angedroht, euch nach meinem Süßkartoffel-Kaufrausch (siehe hier) mit Süßkartoffelrezepten zu bombardieren – also, weiter geht’s: Heute gibt’s ein schnelles Süppchen, das nicht nur lecker ist und satt macht, sondern auch noch gut für die Figur ist.






















Für 4 Personen:

700 g Süßkartoffeln
1 Knoblauchzehe
1 Daumengroßes Stück Ingwer
2 EL Kokosöl (oder anderes Pflanzenöl)
300 g rote Linsen
1 Liter Gemüsebrühe
2 TL gemahlenes Kurkuma
2 TL gemahlener Kreuzkümmel
Chiliflocken, Salz, Pfeffer
½ Limette
frischer Koriander zum Garnieren

Die Süßkartoffeln schälen, waschen und in kleine Würfel schneiden. Die Knoblauchzehe und den geschälten Ingwer fein hacken und im heißen Kokosöl in einem Topf kurz anschwitzen. Kurkuma und Kreuzkümmel hinzugeben und ca. 1 Minute mitdünsten. Die Süßkartoffeln dazugeben und ca. 5 Minuten unter Rühren dünsten, dann die gewaschenen Linsen und die Gemüsebrühe hinzufügen und das Ganze ca. 15-20 Minuten köcheln lassen. Mit Chiliflocken aus der Mühle, Salz, Pfeffer und dem Saft einer ½ Limette abschmecken und mit frischen Korianderblättchen bestreut servieren (hatte ich leider nicht da....)

Mittwoch, 23. Januar 2013

Topinambur-Süppchen


Wenn früher jemand versucht hätte, mir weis zu manchen, dass ich irgendwann einmal mit höchstem Vergnügen und klopfendem Herzen durch die Gemüseabteilungen dieser Republik streifen würde, hätte ich ihn/sie wahrscheinlich für völlig verrückt erklärt. Seitdem ich vegan lebe, ist dies aber nun tatsächlich Realität geworden. Manchmal muss mich mein Freund bremsen, damit ich nicht gleich die ganze Abteilung leer kaufe. Und an der Kasse frage ich mich manchmal, was wohl die Kassiererin oder die Leute hinter mir in der Schlange denken mögen, während ich vor ihren Augen nach und nach den gesamten Garten Eden aus meinem überladenden Einkaufswagen aufs Band lege (vermutlich denken sie, ich wäre ein Mitarbeiterin des Frankfurter Zoos, die gerade das Futter für die gesamte nächste Woche für die Schimpansen, Gorillas, Nashörner und Elefanten besorgt).  

Auf einem meiner letzten Beutezüge fiel mir nun eine Packung mit hässlichen schrumpeligen Knollen in die Hand, auf der „Topinambur“ zu lesen war. Nachdem ich die Packung einige Tage ratlos im Kühlschrank von einer Seite auf die andere geschoben hatte, wagte ich mich nun schließlich an dieses seltsame Gewächs* heran, um es aus seinem Dornröschenschlaf zu wecken. Und siehe da: Aus den kleinen Krüppeln würde eine samtige Suppe mit gar anmutigem, feinem Geschmack.  




Da ich euch gerne an dieser Erfahrung teilhaben lassen möchte, hier nun das Rezept für das leckere Topinambur-Süppchen - traut euch!:

Für 2-3 Personen (Zubereitungszeit: 15 Minuten):

400 g Topinambur (erhältlich im Bio-Markt oder in gut sortierten Gemüseabteilungen von Real, Edeka und co. Ich habe Topinambur wiederholt in der Bio-Ecke der Gemüseabteilung im Real in Mainz-Bretzenheim gesichtet)
1-2 Karotten
1-2 EL Alsan-Margarine
500 ml Gemüsebrühe
1 EL Mandelmus (erhältlich im Alnatura, Denn’s...oder einfach Selbermachen!)
1 TL Zitronensaft
Muskatnuss, Pfeffer, Salz
Pinienkerne
Petersilie

Topinambur und Karotte schälen und würfeln. Alsan schmelzen lassen und Gemüse darin kurz andünsten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und 10 Min. köcheln lassen. Anschließend mit dem Pürierstab fein pürieren. Falls die Suppe zu dick ist, noch ein bißchen Gemüsebrühe hinzugeben. Mandelmus, Zitronensaft und Gewürze hinzugeben und nochmals kurz aufkochen. Die Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett kurz anrösten und zusammen mit der gehackten Petersilie auf der Suppe anrichten. 


Wer ist schrumpeliger - die Hand oder die Knollen? ;-)
















Donnerstag, 8. November 2012

Statt Heizung: Kürbis-Süßkartoffeleintopf mit Maronen


Da meine Heizung seit zwei Tagen kaputt ist, habe ich heute zusammen mit meinem Kumpel Thomas diesen tollen wärmenden Eintopf gezaubert. Wer braucht da noch eine Heizung? Und so geht's:



Für 4-5 Personen:
ca. 800 g Hokkaido-Kürbis
2 Süßkartoffeln
1 Karotte
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Schnittlauch
ca. 1 Liter Gemüsebrühe
1 EL Tomatenmark
400 g vakuumverpackte gekochte Maronen
2 TL Thymian
1 TL Bohnenkraut
1 TL Currypulver
1 TL Zitronensaft
Salz. Pfeffer
Optional: Kürbiskernöl

Süßkartoffeln schälen und würfeln. Kürbis waschen, entkernen und in Würfel schneiden. Karotte und Zwiebel würfeln, Knoblauchzehe und Schnittlauch klein hacken und in 2 EL Olivenöl ein paar Minuten anschwitzen lassen. Süßkartoffeln und Kürbis hinzugeben und mit Gemüsebrühe aufgießen. Tomatenmark einrühren und 15 Minuten köcheln lassen Maronen grob gehackt oder ganz hinzugeben. Kräuter und Gewürze hinzufügen und nochmals 5 Minuten köcheln lassen. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und wer will vor dem Servieren mit etwas Kürbiskernöl beträufeln.
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